Gedichte von Stefan George

Feld vor Rom

Von höhen maassen wir die abendgegend
Der welten trümmer sich im glanze regend
Wir treten in die fluren öd und streng
Von nah und fern ein hauch macht bang und eng.
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Juli-Schwermut

Blumen des sommers duftet ihr noch so reich:
Ackerwinde im herben saatgeruch
Du ziehst mich nach am dorrenden geländer
Mir ward der stolzen gärten sesam fremd.
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Dünenhaus

Ist ein dach noch das so tiefen friedens
Freien stolzes neben solcher fülle –
Düster-mütigen starren gast
Lud und hielt und fern oft winkte?
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